Musikkooperation

Herzstück der “klingenden Schule”

In Schulkooperationen treffen zwei unabhängige, individuell strukturierte komplexe (Schul-) Universen aufeinander. Die in diesen Schultypen handelnden Menschen – Lehrende, Lernende, Schulleitungen, Eltern, Verwaltung etc. – vertreten jeweils ihre höchst unterschiedlichen spezifischen Interessen, mit dem Wunsch, dass diese in einer Schulkooperation vom Partner deutlich gesehen und anerkannt werden. An diesem sensiblen Punkt steht bei EMSA die sogenannte Musikkoordination (MuKo) als das zentrale Organ für verbindende und professionelle Kommunikation und somit als Garant für Nachhaltigkeit und Qualität. Die MuKo liegt an jedem Standort in den Händen von zwei  Koordinationsexpert_innen, jeweils aus Schule und Musikschule. Diese repräsentieren die Arbeit von EMSA in der Schulöffentlichkeit und geben der Kooperation ein klar identifizierbares Gesicht.

Der Sitz der MuKo ist (meistens) in der kooperierenden weiterführenden Schule angesiedelt, die Präsenz der Musikschule wird durch die MuKoLehrkraft der Musikschule gewährleistet. Die Aufgaben der Musikkooperator_innen bestehen darin, die Interessen und Bedarfe der verschieden personellen und strukturellen Ebenen (z.B. Schulleitungen, Lehrkräfte, Schüler_innen, Eltern, Verwaltungen) zu verbinden.

Konkrete Aufgaben der MuKo

  • Führung der verschiedenen Teams (Kernteam, Subteams, Fachkonferenzen)
  • Beratung aller Beteiligten der Kooperation (Lehrkräfte, Schüler_innen, Eltern etc.)
  • Begleitung von unterschiedlichen „EMSAProzessen“
  • Außendarstellung der Kooperation
  • Organisation der einzelnen Bausteine
  • Initiierung und Verwaltung von Instrumental- und Gesangsunterricht sowie entsprechender Ensembles (Bands, Orchester, Chöre etc.)
  • Impulsgebung für die inhaltliche (Weiter)Entwicklung des „Kooperationslebens“ sowie weiterer Bausteine
  • Durchführung von Unterricht

Musikkoordinator_innen benötigen bestimmte Fähigkeiten und Expertisen in Bezug auf Kommunikation (z.B. lösungsorientierte Gesprächsführung für die unterschiedlichen Kontexte), Beratung (z.B. in formalen und auch kritischen/krisenhaften Abläufen). MuKos sollten mit einer reflektierten Grundhaltung mit den Ressourcen ihrer Mitarbeiter_innen umgehen können, sie sollten offen für Neues sein und Freude und Begeisterung für die Arbeit mit Menschen mitbringen. Idealerweise sollten sie die Bereitschaft für Veränderung und „lebenslanges Lernen“ mitbringen. Musikkoordinator_innen brauchen jedoch auch Kompetenzen im Bereich Organisation und Verwaltung.

Alle benötigten Kompetenzen für die Arbeit als Musikkoordinator_in, sowie alle strukturellen Voraussetzungen können im in Planung befindlichen „Zentrum für Musikkooperation“ erworben und durch regelmäßige Weiterbildungen, Coachings und Supervisionen vertieft werden. Das „Zentrum für Musikkoordination“ arbeitet in Kooperation mit der „Hochschule für Musik und Tanz Köln (HfMT Köln)“ und dem „Landesverband der Musikschulen NRW LvdM NRW)“.

Tags

Qualität, Nachhaltigkeit, Kommunikation, Koordinationsexpert_innen, Team, Baustein, Organisation, Gesprächsführung, Kompetenzen, Begeisterung

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